20.09.08 VfL Wolfsburg II – VfB Lübeck
-Vor dem Spiel treffen mit ca 40 Mann an der Tanke vorm Stadion.
-Schon wieder ein maßlos übertriebenes Polizeiaufgebot, Fahnen geholt und geschlossen das Stadion am Elsterweg betreten.
-Mit reichlich Tifo Material ca 40 Minuten guter und abwechslungsreicher support und ständig in bewegung
-Lübeck mit ca 80 ultras anwesend, durchgehend am supporten ohne Fahnen etc. Kurzes “Liederbattle” mit Lübeck machte alle wahnsinnig heiss.
-Aus unerfindlichen Gründen stürmten die Ordner den Ultra Block Gewaltsam, rissen einige schwer zu Boden, Polizei beteiligte sich dann auf und tarnte dies im Nachhinein mit dem Willen den Lübeckern zu helfen. Lübeck Und Wolfsburg nun an einem Strang : “ACAB, Niemals Aufgeben , Fussballfans sind Keine Verbrecher, Ihr macht unsern Sport kaputt”
-Lübeck hang alle fahnen ab und stellte den support ein. WoB ab jetzt nur noch mit 40 Support Willigen die die ganze zweite halbzeit ein guten Suport abgaben.
-Nach dem Spiel wurde der Ausgang auf der Heimseite gesperrt bis die Lübecker am Bahnhof bzw weg waren.
04.11.07 Westfalia Herne – SpVgg Erkenschwick
1:0 
Sonntagsspiel des VfL Wolfsburg in Bochum und vorher noch Oberliga Westfalen. Geguckt was zeitlich passt um frühzeitig am Ruhrstadion zu sein und so konnte heute endlich ein ganz edles Kreuzchen gemacht werden. Herne gegen Erkenschwick im Stadion Schloss Strünkede, ein unbedingt sehenswertes Stadion das schon lange auf der Liste stand. Gleiche Abfahrtszeit wie am Vortag nach Essen und ähnliche Strecke. Unterschied nur das es in Dortmund in die S-Bahn nach Herne ging. Naja für alle bis auf Flos Grenzgänger
. Der Ground wurde nach einiger Zeit in einem schönen Parkgelände ausfindig gemacht und so hatten wir noch genug Zeit einen Kilometermarsch auf der Scuhe nach eienr Mahlzeit hinter uns zu legen. Nach viel Hektik und einem Mittelmäßigen Döner konnten wir für 2 € (!!!) Eintrittskarten ergattern und in diesem Schmuckstück Platz nehmen. Das ist Fussball! Das weite rund war sogar recht gut besucht und ca 100 Gästefans machten hin und wieder mit nervigem Er-Er-Erkenschwick auf sich aufmerksam. Gepöbelt wurde von beiden Seiten auch jede Menge und meinerseits vergnügte sich an den hervorragenden Gastronomischen Verhältnissen auf der Tribüne. 1A…. Fussball gab es auch noch, jedoch nicht der beste. Der zweiten Halbzeit konnten wir leider nur 30 Minuten beiwohnen, da wir ja noch einen wichtigen Termin in Bochum hatten. Beim Verlassen des Stadions konnten wir glücklicherweise noch den Siegtreffer, durch einen Kopfball, der Blau Weißen Westfalia beobachten. Schnell noch mit Getränken eingedeckt und ab in die U-Bahn nach Bochum ….
03.11.07 Rot-Weiß Essen – SG Dynamo Dresden
1:1 
Dieses Wochenende sollte ganz im Zeichen des bevölkerungsreichsten Bundeslandes stehen, da neben dem heutigen Kick in Essen noch zwei weitere Sonntagspartien in Herne und Bochum anstanden. Somit ging es kurz nach 8 Richtung Westen über Hannover und Minden, bis man sich frühzeitig in der 583 000 Einwohner-Stadt befand. Am Bahnhof machten einige Dynamo Hansel mit ihrem Silvesterarsenal auf sich aufmerksam. Mit dem RWE Schuttle dann zur Hafenstraße und die Zugangsberechtigung für das Georg-Melches-Stadion erworben. Mit hohen Erwartungen auf der Osttribüne Platz genommen und sofort über den unerwartet schwachen Gästeanhang diskutiert. Im Nachhinein nahmen wir in Kenntnis, dass weite Teile von UD bei der Anreise von der Polizei aufgehalten worden. Wohl Nachwirkungen der Vorkommnisse im Rahmen des Derbys der Zwoten gegen Lok. Während des Spiels enttäuschte auch die RWE Seite ein wenig. Viele bekannte Lieder, die aber mittlerweile in jeder Ultra Kurve zu hören sind. Schade. Zu erwähnen bleibt vielleicht noch der Headbanger-Capo von UE der die Massen hin und wieder anheizen konnte. Auf dem Rasen ein ähnlich enttäuschendes Bild. War irgendwie nicht so unser Tag. In der 70. Minute machten noch einige UD Leute, die es hier her schafften mit einem lauten Knall auf sich aufmerksam. Die Hoffnung auf ein wenig Action wurde aber schnell im Keim erstickt. Kreuzchen gemacht und nach einigen Alsterwasser wieder in Wob eingetrudelt.
30.10.07 Karlsruher SC – VfL Wolfsburg
0:1 
Unter der Woche nach Karlsruhe, nun wirklich kein Traumlos. Diesmal konnte allerdings die Wolfsburger Ultra Jugend an Bord begrüsst werden, da man sich in Niedersachsen mitten in den Schulferien befindet. Die Fahrt mit dem Supporters Bus ereignete sich feucht-fröhlich was wohl an der traumhaften Besatzung der letzten Reihe lag. Nach Stundenlangen rumgeassel quer durch Deutschland erreichte man gen Abend das famose Wildparkstadion, das beim Anblick schon begeistern konnte. Von außen jedenfalls, denn was sich an den Eingängen ereignete ist nicht in Worte zu fassen. Um in den Gästeblock zu kommen musste man sich an diesem Abend pingeligen und genauen Einlass kontrollen unterziehen, man ahnte bereits wie der Zustand im Gästeblock sein wird. Und tatsächlich erfüllten die lieben Ordner die Erwartungen. Keine Zaunfahnen, Flaschenöffner und und und…. Danke das wir hier noch stehen dürfen! Herrscht anscheinend ja nicht überall im Stadion so eine Unterdrückung, denn die Karlsruher tobten sich nach Lust und Laune mit Bechern in Form von Wurfgeschossen aus. Das Spiel gestaltete sich erfreulicherer für Wolfsburg. Sogar die Führung konnte man erzielen,die dank schlechter KSC Chancenverwertung und einem nicht ganz so unparteiischen Schiedsrichrichter, nach Hause gebracht werden konnte. Auf den Rängen wurde die Stimmung im Rund von Blau-Weiß angeführt, trotzdem ein kleinen wenig unter den so hohen Erwartungen. Im Gästeblock war zumindest ein kleiner Teil, trotz Streitigkeiten untereinander und Frust über die Ordner, ständig in Bewegung und brachte zwar leisen aber dennoch abwechslungsreichen und respektablen Support. Mit dem Bus direkt im Gästeblock abgeholt und aus Karlsruhe geschleust lag noch stundenlange Busfahrt vor uns. Doch wie sich erwies ereignete sich die Fahrt, dank standhafter “letzten Reihe” und einer kurzzeitigen Einzelaktion von Phillip N., mehr als spaßig. Mit vielen (Herr Bernhard) Geschichten und Gesängen, dafür weniger Kleidung ging es quer durch die NAcht richtung Wolfsburg. Übrigens sah ein lustiger Zeitgenosse in Kirchheim selbst die leichte Bekleidung nicht ein und erfreute Gäste einer fast food Kette in Kirchheim mit einem kurzen Aufenthalt. Fazit : Spaßige Fahrt trotz erschwerten Umständen.
20.10.07 Fulham Fc – Derby County
0:0
Craven Cottage
Über Dortmund und Luton ging die Reise in die Weltmetropole London. An der Victoria Station raus und mit der Metro die Lage des Hotels ausfindig gemacht. Am nächsten morgen schnell noch gefrühstückt, denn heute stand ja ein Kreuzchen auf dem Programm. Also quer durch die Stadt zur Metro Station Putney Bridge getingelt. Die Uhrzeit wurde mit Absicht früh gewählt, da noch unklar war ob es nicht doch Sold Out an den Kassen heißt und man noch woanders hin muss. 30 Tacken kostete mich der Spaß. Umgerechnet 45 € für ein Fussballspiel. Naja was solls, man ist ja nicht jeden Tag auf der Insel. Das Craven Cottage wurde erfuchtsvoll durch die alten Drehkreuze betreten. Fast als einziger suchte ich meinen Platz auf, aber ich bewundere lieber diesen traditionell gehaltenen Ground als draussen mit dem Rest Liverpool gegen Everton auf dem Bildschirm zu verfolgen. Langsam betrat auch der Rest der Fussballfreunde die Ränge und man spürte doch schon den Unterschied zum Deutschen Fußball. Kein Assozial, keine übertriebenen Einlasskontrollen, keine sichtversperrenden Zäune und vor allem keine Fantrennung. Die Jungs aus Derby sind überraschenderweise in Scharen zu diesem Spiel gekommen und supporteten ihr Team mit lauten Gesängen. Ohne tifomaterial natürlich, typisch englisch eben. Von Fulham kam nichts besonderes und es war eher leise. Der typische Englische Fußball auf dem Platz machte seinen Namen alle Ehre. Schnelles Spiel, harte Zweikämpfe, lange Bälle. Leider fielen keine Tore bei diesem Spiel. Aber ich konnte durch meinen Sitznachbarn zumindest in Erfahrung bringen, was es mit den edel gehaltenen Plätzen in der Hütte auf der Eckseite auf sich hat. Die Plätze sind heute für die Spielerfamilien reserviert und waren damals die normalen Plätze, denn diese Hütte sei das Craven Cottage nach dem das Stadion benannt wurde. Interessant.
Am Nächsten Tag wäre vielleicht noch ein zweites Spiel drin gewesen. West Ham gegen Sunderland. Doch die Preise die mir an der Tageskasse für die Restkarten an den Kopf geworfen wurden will ich hier gar nicht weiter erläutern. Dennoch ein absolut lohnendes Wochenende geht zu Ende. Immer wieder gerne!
14.10.07 Sachsen Leipzig II – Lok Leipzig
1:3 ![]()

Leider machten wir uns zu spät auf den Weg, sodass wir uns beeilen msusten überhaupt noch rechtzeitig zum Anpfiff zu erscheinen. Schnell im Zentralstadion platz genommen und los gings.
Stimmung: Während der Lok Haufen, der zahlreich vertreten war, immer wieder brachial laut wurde, setzten die Chemiker wohl eher auf Qualität statt Quantität. Abwechslungsreiche Gesänge und ein mal eben umgedichtetes Sunshine Reggae Lied ließen das Herz höher schlagen. Lok präsentierte eine Lok/Halle Fahne und präsentierte während des Spiels ein paar Spruchbänder. Einige Lok Hools positionierten sich nach und nach in größerer Anzahl auf der Gegengerade um die Leutzscher zu provozieren. Ein lauter Knall und mehrere Luechtspuren auf das Spielfeld erinnerten wieder an ein Derby. Auch der “Lok-Hool-Block” blieb nicht unverschont. Die niedrig gehaltenen Erwartungen, die durch das Zentralstadion entstanden wurden übertroffen. Der Schiedsrichter musste das Spiel unterbrechen bis sich die Gemüter beruhigten.
Spiel: Ein ausgeglichenes Spiel entwickelte sich immer mehr zum vorteil der gelb-blauen. Nach dem kurzzeitigen Spielabruch kamen die Lokisten zu toll herausgespielten Möglichkeiten, die aber nur sehr schwach verwertet werden konnten.
Nach dem Spiel wieder zum Auto und zurück in die Heimat. Eigentlich schade bei dem was man im Internet noch über diesen Tag lesen konnte.
13.10.07 Haldensleber SC – SV Dessau
0:2 
Sachsen-Anhalt Pokal
30.09.07 Eintracht Braunschweig – Dynamo Dresden
3:2 
Stimmung: Auf Braunschweiger Seite gab es nette Aktionen, gegen Stadionverbote, in Form von Spruchbändern, wie z.B “Wer den Verein zu sehr verehrt, wird von der Liebe ausgesperrt”. Dynamos Anhang enttäuschte optisch und akkustisch während auf Braunschweiger Seite durchgehend abgwechslungsreiche Liedchen geträllert wurden.
Spiel: Not gegen Elend dürfte dieses K(r)ampfspiel wohl heute bezeichnen. 5 von fielen Fehlern sorgten für die Treffer. Gegen Ende wurde es noch spannnend, da Dresden gewillt war das 3:3 doch zu erzielen. Braunschweig holte sich aber am Ende doch den Zittersieg.
29.09.07 Hamburger SV – VfL Wolfsburg
2:2 
Bereits früh erreichte man nach ereignisloser We Ticket Fahrt die Hansestadt und betrat das Volksparkstadion. Im Vergleich zum Vorjahr kaufte ich mir schon im Vorraus eine Karte, da mit einem enormen Wolfsburger Andrang zu rechnen war und ich nicht wieder vor dem Stadion mit den anderen rumasseln wollte.
Stimmung: der früh angereiste Ultra Mob positionierte sich in den unteren Rängen des Gästesektors. Stimmung konnte man aber, dank zahlreich erschienener Fußballtouristen im Gästeblock kaum erzeugen. Auf Hamburger Seite zum Einlauf eine nette Choreo mit Blocktransparent und während des Spiels wie gewohnt gute Stimmung. Auch der neue Chosen Few Block in der Ecke war ständig in Bewegung und konnte das Drumherum gelegentlich ankurbeln.
Spiel: Wolfsburg verkaufte sich zu Beginn schlecht, wurde dann aber immer besser und konnte, dank Super-Dejagah einen Punkt mit in die Autostadt nehmen.
Nach dem Spiel ging es geschlossen Richtung S-Bahn Station. Unterwegs sah man noch kurz dem Gegner ins Gesicht, tauschte ein paar Liedchen aus und wurde dann durch Sperrung des Tunnels doch mit Bussen zum Hbf abtransportiert. Dort sollte man aber sinnloserweise nicht wieder mit dem Wochenendticket zurückfahren, sondern wurde “freundlich” in den Sonderzug gebeten.